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Glühen

 

Anlagen

Es stehen 2 Vakuumanlagen und ein Schutzgas Ofen zur Verfügung.

Die Kammergrößen der Vakuumanlagen betragen 600x900x600 mm bzw. 900x1200x750 mm, der Schutzgas Ofen 600x900x450 mm. Das maximale Chargengewicht beträgt 400 bzw. 600 kg.

 

Technologie

Durch das Glühen werden ganz unterschiedliche Anforderungen an die Bauteileigenschaften gelöst. Homogene Gefügestrukturen sind herstellbar, Eigenspannungen werden abgebaut und die Werkstückeigenschaften für eine mechanischen Weiterbearbeitung optimiert. Die Glühprozesse können unter Vakuum oder Schutzgas durchgeführt werden.

 

Spannungsarmglühen

Eigenspannungen von Werkstücken als Folge von Kaltverformung, Gefügeumwandlung, thermischer Beanspruchung oder spanabhebender Bearbeitung können ohne wesentliche Änderungen des Gefüges und der mechanischen Eigenschaften verringert werden.

 

Weichglühen

Unter Weichglühen versteht man ein Glühen bei einer Temperatur dicht unterhalb des unteren Umwandlungspunktes mit anschließendem, langsamen Abkühlen, um einen möglichst weichen Zustand zu erzielen.

 

Normalglühen

Grobkörnige und ungleichmäßige Gefügestrukturen von z.B gegossenen, geschweißten, warmumgeformten Stählen werden in neue, homogene, feine Strukturen überführt.

 

Vorteile

- Verbesserung der mechanischen Eigenschaften
- Verringerung der Be- und Verarbeitungsspannung
- Widerherstellung des Ausgangszustandes
- Optimierung der mechanischen Bearbeitung

 

Werkstoffe

- Alle Stähle